Samstag, 2. Juni 2012

Pfingstnachlese - Mühlentag

Großer Besucherandrang herrscht am Pfingstmontag immer an unserer Klostermühle.
Sie ist noch funktionsfähig, wird an diesem Tag in Betrieb genommen für Vorführungen. Die Müllerwohnung kann besichtigt werden und eine große Sammlung alter landwirtschaftlicher Geräte.
In die Zeit des mühsamen Wäsche waschens kann man sich hineinversetzen wenn man die alten Waschgeräte betrachtet.
Ich selbst kenne noch das Waschen mit dem Waschbrett und das Stampfen der Wäsche mit dem Wäschestampfer.
Ich habe auch in Erinnerung, daß wir so häufig wie jetzt die Wäsche nicht gewaschen haben.
Frische Unterwäsche gabs Freitags nach dem Bad in der Zinkwanne, die in der Küche stand. 
Die Babysachen meiner Kinder habe ich auch noch in einem Wäschetopf auf dem Herd gekocht.
Hemdchen, Jüpchen, Strampelhöschen waren aus Baumwolle und haben diese Prozedur vertragen.
Ich muß sagen, daß ich das von der Hygiene her für Säuglinge besser fand als die heutigen, oft flippigen Babysachen aus modernen Fasern, die bestimmt nicht heiß gewaschen werden können.
Natürlich stand auch immer ein Windeltopf auf dem Herd, denn Pampers gab es ja noch nicht.

Heute kann man sich das Leben ohne Waschmaschine gar nicht mehr vorstellen.


 Liebe Grüße
Brigitte

Kommentare:

  1. Liebe Brigitte
    Ein wunderschöner Post! Ich mag solche nostalgischen Gebäude. Die Erinnerungen an frühere Zeiten sind doch einfach herrlich!
    Vielen Dank auch für Deinen lieben Kommentar auf meinem Blog.
    Einen sonnigen Sonntag wünscht Dir Yvonne

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  2. Wir wollten auch mal wieder in unser Mühlenmuseum. Hach, die Zeit ... sie rennt einem manchmal nur so davon. Ein halbes Jahr ist schon wieder um ...

    Alles Liebe nochmal
    Sara

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  3. Danke, liebe Brigitte, für diese schöne Mühlendoku. Solch alte Fachwerkhäuser sind einfach wunderschön!
    Ja, früher war alles ein wenig anders als heute und heute ist nicht unbedingt alles besser.

    LG Christa

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